Mai 28

Freitag, 28.05.2018

Liebe Besucher*innen,

Der Jugendtreff bleibt am Freitag, den 01. Juni geschlossen.

Euer 1A Team

Mai 16

17.Mai 2018 IDAHO – IDAHOBIT

Bestimmst Du, wer Du bist?

Heute – am 17. Mai – findet weltweit der Internationale Tag

gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie statt.

IDAHO oder IDAHOBIT

Es geht darum, sich stark zu machen für die Rechte von

Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* Menschen

und ein Zeichen zu setzen gegen Homo-, Bi-, Trans*

und Inter* feindlichkeit.

Setze auch Du ein Zeichen, erkläre dich solidarisch und

lade unser Aktionsbild als Profilbild für den heutigen Tag

in deinen Status und teile diese Nachricht mit all deinen Kontakten.

Wir bedanken uns im Namen von IDAHOBIT für deine

Unterstützung.

 

1A Jugendtreff ist eine Einrichtung der „Vielfalt“

Für mehr Toleranz und Chancengleichheit in der Kinder- und Jugendarbeit

„Das Leben ist so bunt und vielfältig wie eine Blumenwiese und voller toller Chancen für ALLE!“

Damit dies auch in unserer Jugendfreizeiteinrichtung – dem 1A Jugendtreff so sein kann bzw. bleiben kann sind wir seit ca. einem ½ Jahr eine Einrichtung der Vielfalt und Kontaktstelle für nicht-heterosexuelle Jugendliche. Damit treten wir ein für mehr Toleranz und Chancengleichheit und Diversität in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Vielfalt ist schon immer ein wichtiger Baustein der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und wird nun im 1A Jugendtreff, durch die Zertifizierung zur Kontaktstelle und Einrichtung der „Vielfalt“ eine besondere Beachtung finden.

Ebenso widmen wir uns dem Thema Chancengleichheit für ALLE.

Es zählt der Mensch und nicht nur seine Geschichte, seine Religion, seine Weltanschauung, seine Herkunft, sein Geschlecht, seine sexuelle Identität, sein Handicap, sein Alter oder sein Äußeres.

Unterstützt werden wir hierbei durch die Fachberatungsstelle – sexuelle Vielfalt & Jugendarbeit „gerne anders!“ des Landes NRW. „Wie ein Kreis im Meer von Quadraten“ sagt Wibke Korten von der Fachberatungsstelle für sexuelle Vielfalt und Jugendarbeit. Sie unterstützt uns in der Umsetzung Kontaktstelle zu sein. Gemeinsam möchten wir den Blick auch gezielt auf Probleme und Vorurteile, denen lesbische, schwule, bisexuelle und transgeschlechtliche Menschen häufig in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind, richten und entgegen wirken.Vielfalt macht uns alle stärker, denn sie sorgt fortlaufend für neue Ideen, frische Perspektiven und damit auch für konträre Ansichten.Die Jugendhilfe hat sich im §1 (3) SGB VIII verpflichtet, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und einen Beitrag zu leisten, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Damit sind Einrichtungen wie der 1A Jugendtreff auch aufgefordert, das Thema sexuelle Orientierung von jungen Menschen und Ihren Eltern als einen wichtigen Aspekt in ihren Angeboten und Maßnahmen aufzugreifen.

Als Mitglied im Netzwerk der Kontaktstellen für nicht-heterosexuelle Jugendliche und den Abbau sexueller Vorurteile in der Jugendarbeit, nehmen wir uns diesem oft diskutiertem Thema an und möchten so für alle Jugendlichen erreichbar sein und werden.

Etwa 5-10 % der Kinder und Jugendlichen entwickeln sich lesbisch, schwul oder bisexuell. Sie wachsen auf in einer scheinbar selbstverständlich heterosexuell geprägten und andere Lebensformen tendenziell ablehnenden Gesellschaft. Neben bereits hieraus resultierenden innerpsychischen Konflikten sind die berechtigte Angst vor und das Erleben von Ablehnung, Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt zusätzliche Belastungsfaktoren. Diese müssen die jungen Menschen oft allein bewältigen. Sie haben meist keinen Kontakt zu anderen nicht-heterosexuellen Jugendlichen oder erkennbar akzeptierenden Gesprächspartner_innen und finden in ihrem Alltag kaum Informationen oder Bilder zu alternativen Lebensmodellen. Die Jugendarbeit ist gerade auch für diese Jugendlichen eine wichtige Ressource. In ländlichen Regionen wie an der oberen Sieg ist es wichtig, auch diese Thematik zu sehen und sich stark zu machen für diese Jugendgruppe. Der 1A Jugendtreff hat sich diesem Thema angenommen und möchte in Zukunft eine Brücke schlagen für eine vielfältige Gesellschaft sowie mehr Toleranz und Chancengleichheit in der Kinder- und Jugendarbeit.

 

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